21.1.19   

Gletscher und Rodelbahn in der Halle

So voll ist es in der Silscheder Turnhalle selten: Zwei Stunden lang tobten mehr als 100 Kinder und Jugendliche bei der zweiten „Winterolympiade“ des TV Silschede, zu der nicht nur die Vereinsmitglieder eingeladen waren. Die Übungsleiterinnen, Helferinnen und Helfer des Vereins hatten ganz ohne Schnee acht Stationen aufgebaut. Wer alles geschafft hatte, wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Einen Gletscher mit Höhlen kann man auch aus Turnmatten bauen, Schneemänner lassen sich aus Medizinbällen stapeln, und statt Schlittschuhen tun es auch Putzlappen, um über den Hallenboden zu gleiten. Schneebälle aus Papier, Turnbänke als Rodelbahn oder Rollbretter als Schlittenersatz waren begehrte Spielgeräte. Gar nicht so einfach war es, Schneeflocken aus Watte über eine Bank zu pusten. Und besonders viel Mut erforderte es, an der Sprossenwand hoch zu klettern und sich dann in eine aus zwei großen Matten gebaute Gletscherspalte fallen zu lassen.

Und wie auf jeder Skipiste in den Bergen gab es auch in Silschede eine Jausen-Station mit frischen Waffeln und Getränken, an der sich die Kinder und ihre Eltern und Großeltern zwischendurch stärken konnten.

Andrang wie in einem Wintersportort herrschte in der Silscheder Turnhalle

Einen Schneemann kann man auch aus Medizinbällen bauen Hier geht es in die Schneehöhle Wer alle acht Stationen geschafft hatte, bekam eine Urkunde Einen Schneemann kann man auch aus Medizinbällen bauen

 Jugendwartin Alicia Schneider hatte die Winterolympiade wieder perfekt vorbereitet Wenn man den Hallenboden nicht einfrieren kann, tun es auch Putzlappen als Schlittschuhe Auch TVS-Vorsitzender Uwe Schneider traute sich auf die Rodelbahn, assistiert von Oberturnwartin Anja Ott

 Mit Schneebällen aus Papier tut sich niemand weh Es gehört schon Mut dazu, in eine Gletscherspalte zu springen Ganz schön schnell geht es über die Rodelbahn

Nach dem Sport konnte man sich in der Jausenstation stärken

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