15.9.21   

TV Silschede ist „vergleichsweise gut durch die Krise gekommen“

Fast acht Monate nach dem ursprünglich geplanten Termin trafen sich jetzt Mitglieder des TV Silschede zu ihrer Jahreshauptversammlung im ev. Gemeindezentrum. Grund für die Verschiebung war natürlich die Pandemie, die auch dafür sorgte, dass sich alle Besucher an die 3-G-Regel hielten. Vorsitzender Uwe Schneider begrüßte die Mitglieder „zu diesem ungewöhnlichen Zeitpunkt“ und zeigte sich froh, „dass es dieses Jahr überhaupt noch geklappt hat.“

Urkunden überreichten die TVS-Vorsitzenden Uwe Schneider (links) und Anne Boehle (rechts) während der Jahreshauptversammlung an die Jubilare.Im Mittelpunkt standen die Ehrung von 25 Jubilaren und die Ernennung von drei Ehrenmitgliedern. Für 20jährige Mitgliedschaft wurden Udo Theis, Silke Flottmann-Herbes, Christel Göbelsmann, Philipp und Leonard Vogel sowie Franziska Hanstein ausgezeichnet. 40 Jahre im TV Silschede sind Manfred Bruzek, Rosemarie Dietrich, Dirk Funke, Annelie Hüller, Werner Kalthoff, Volker Sturhan, Sigrid Willms, Babett Winterhoff, Nikola Bruzek-Melzer und Sabine Bruzek. Auf 50 Jahre im Verein blicken Jürgen Sproedt, Ingrid Ullrich, Erwin Weller und Heidi Glashagen zurück.Seit 60 Jahren sind Christel Kreutzberg und Wilma Graf und seit 70 Jahren Gerhard Schneider und Herbert Stratmann dabei.

Wer dem TV Silschede mindestens 50 Jahre angehört und 70 Jahre alt ist, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Diese Auszeichnung bekamen Klaus Schöler, Rudi Töllner und Heidi Glashagen.

Oberturnwartin Alicia Schneider berichtete von einem „sehr eingeschränkten" Turnbetrieb, da die Silscheder Turnhalle wegen der Pandemie über lange Zeiträume geschlossen war. Sie bedankte sich bei den Übungsleiterinnen, die während der wenigen Übungsstunden erhebliche Mehrarbeit geleistet haben, um die Corona-Regeln einhalten zu können. Trotz aller Probleme ist die Mitgliederzahl im TV Silschede aber im vergangenen Jahr sogar noch leicht auf 605 angestiegen.

Kassenwart Volker Sturhan berichtete im Jahresrückblick von deutlich geringeren Einnahmen, aber auch gesunkenen Ausgaben, wodurch sogar noch ein kleiner Überschuss entstanden ist. „Wir sind vergleichsweise gut durch die Krise gekommen", sagte Sturhan, „und haben uns daher im Vorstand entschieden, auf Corona-Hilfen der Öffentlichen Hand zu verzichten und sie den Vereinen zu lassen, die größere Probleme zu bewältigen haben."

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